Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Ultimate Edition)
(Terminator 2: Judgement Day, 1991)
 

 
Kinowelt Home Entertainment
Action/Science Fiction,

147min, FSK 16, DVD-9, Widescreen, 2.35:1 (anamorph), PAL, EAN: 4006680022284

Wertung und Kurzfazit
 
Film (5/5) - Bild (4/5) - Ton (4/5) - Features (5/5) - Fazit (5/5)


 
Review von Burkard Kirchner (09.10.2001)

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Diejenigen privilegierten DVD-Nutzer, die ein teures THX-geeignetes Soundsystem ihr eigen nennen dürfen, kommen in den Genuß entsprechend zertifizierter Tonspuren, doch leider wird die Freude daran durch kleine, aber ärgerliche, weil unnötige, Fehler getrübt, die sich auf den deutschen Tonspuren bemerkbar machen: Die von mehreren Nutzern in Internetforen angemerkten Fehler konnten auch anhand der zum Test verwendeten Muster verifiziert werden - an (mindestens) sechs Stellen werden bei der Synchronisation ganze Wörter, Wort- bzw Dialogbestandteile ´verschluckt´ und fehlen aus unbekannten Gründen vollständig. Am Ende des Filmes kommt es zu einem ca. 30 Sekunden langen Aussetzer des Center-Speakers. Dies ist umso bedauerlicher, als der ´Rest´ der Tonspur auch für Besitzer gewöhnlicher DD 5.1-Anlagen ein Soundfeuerwerk der Extraklasse entfacht.
Die deutsche Fassung in DTS 5.1 EX (empfehlenswerter als die gleichfalls vorhandene deutsche DD 5.1 EX-Spur) läßt nämlich eigentlich keine Wünsche offen: die permanente Beschäftigung der Surroundlautsprecher durch ein differenziertes Panorama von Umgebungsgeräuschen und kraftvolle, bidirektionale Surroundeffekte in den Actionsequenzen schaffen eine großartige Atmosphäre. Alle Effekte klingen extrem präzise und sind sehr gut ortbar, das Frequenzspektrum im Hoch- und Tieftonbereich wird weit ausgeschöpft. Die Geräuschkulisse nutzt die Stereofront weiträumig aus, die Sprachverständlichkeit kann als optimal bezeichnet werden, auch wenn die deutsche Synchronspur in den Dialogen etwas dumpfer klingt als der Originalton.
Die Dynamik und das räumliche Volumen der Soundhighlights zerschmettern beinahe das Trommelfell, so dürfen die berstenden Explosionen des Cyberdyne-Computerzentrums und das Zerspringen des eingefrorenen T-1000 getrost zu besten Effekten gezählt werden, die je in einem 90er Jahre-Actionkracher zu hören waren.
Die neu eingefügten Szenen wurden im Rahmen des Möglichen mit den Originalsprechern nachsynchronisiert, nur für die Rolle des jungen John Connor (Edward Furlong) mußte verständlicherweise ein anderer Sprecher einspringen, was für einen Bruch der Wahrnehmungskonsistenz sorgt, da in direkt ineinander übergehenden Szenen plötzlich die Synchronstimme wechselt.
Die in DD 5.1 EX vorliegende englische Fassung ist natürlich vor allem wegen Arnies Originalstimme hörenswert (´I´ll be back´, ´Hasta la vista, baby´), doch auch Edward Furlongs Stimme belastet die Nerven des Zuschauers lange nicht so stark wie seine unsägliche Synchronstimme, die Originalfassung ist jedoch (wie die deutsche DD 5.1 EX-Spur) im Vergleich zur deutschen dts-Spur geringfügig leiser und mit etwas schwächerer Dynamik und Räumlichkeit abgemischt, dafür klingen die Dialoge klarer und präziser.
Brad Fiedels Score lehnt sich an die musikalischen Motive des ersten Teils an, integriert jedoch auch genug eigenständige, neue Elemente, um exakt die musikalische Balance zwischen Wiedererkennungswert und Innovation zu bewahren.
 
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